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2. Lauf zum Specialized RockShox Rookies Cup in Leutasch

Nachdem die Rennsaison erst spät beginnen konnte und auch einige Veranstaltungen abgesagt wurden, konnte im österreichischen Leutasch (Tirol) vom 13. bis 15.08.2021 der zweite Lauf zum Specialized Rookies Cup ausgetragen werden. Der sehr familienorientierte Bikepark am dortigen Katzenkopf wurde erst im Juli dieses Jahres neu eröffnet und bekam gleich die Zusage auf die Bewerbung zur Austragung der Rennen dieses Nachwuchscups. Auf einer Streckenlänge von 2,2km und über 250 Höhenmeter erwartete die Fahrer ein abwechslungsreicher Kurs mit vielen Sprüngen, natürlichen Singletrail-Passagen und in die Strecke integrierte Holz- und Steinelemente.
Gleich vier Fahrer vom VfR Waldkatzenbach nahmen die weite Anreise in Kauf um bei herrlichen äußern Bedingungen an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Dies waren Lio Mechler beim separat ausgetragenen Kids Cup für die unter Zehnjährigen, die Brüder Arne und Janne Johna in den Klassen U17 bzw. U19 und Lea Kumpf bei der zusammengefassten Klasse U17/19 bei den Mädchen.

Nach dem freien Training am Freitag, stand wie immer am Samstag das Pflichttraining und der Seeding-Run auf dem Zeitplan. Durch die späte Anreise konnten Arne und Janne Johna nur wenige Trainingsläufe im freien Training absolvieren, welche normalerweise sehr wichtig in dieser Sportart sind, um sich gut mit der Strecke und den Hindernissen vertraut zu machen. Während Arne Johna in seiner Klasse auf den 39 Platz fahren konnte, hatte sein Bruder gleich am Start Pech als seine Kette riss. Lea Kumpf konnte in ihrer Klasse auf den dritten Platz fahren.

Am Sonntagvormittag konnten die Fahrer dann nochmal auf der Strecke trainieren, bevor anschließend die Finalläufe auf dem Programm standen, bei denen die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge zu den erreichten Ergebnissen des Seedingruns auf die Strecke geschickt wurden.

Arne Johne konnte seine Zeit vom Samstag um über 11 Sekunden unterbieten und sich um vier Plätze verbessern, was letztendlich der 35 Platz bedeutete. Janne Johna erreichte am Samstag ja leider nicht das Ziel, aber am Sonntag konnte er in seiner stark umkämpften Klasse auf den tollen 22. Platz fahren. Auch Lea Kumpf konnte ihre Samstagszeit um über 11 Sekunden verbesser und nach zwei vierten Plätzen in dieser Saison mit dem zweiten Platz endlich einen Podestplatz erreichen.

Bei dem parallel stattfindende Kids Cup, ging Lio Mechler an den Start. Hier mussten die Fahrer zwei Läufe auf verschiedenen Strecken absolvieren, wobei der Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit als Sieger gekürt wurde. Im ersten Lauf unterlief dem Nachwuchstalent vom VfR kurz nach dem Start leider ein Fahrfehler, so dass er bei der Zwischenwertung auf dem 9. Platz lag. Auf der zweiten Strecke konnte er durch einen beherzten Lauf die zweitschnellste Zeit erreichen so dass er sich in der Gesamtwertung noch auf den 5. Gesamtrang vorschieben konnte.
Nachdem schon einige Rennen der Corona Pandemie zum Opfer fielen, hoffen die Fahrer nun dass das Finalrennen zum Specialized RockShox Cup am zweiten Oktoberwochenende im thüringischen Oberhof stattfinden kann.

 

 Das Bild (oben) zeigt Arne Johna

Das Bild (oben) zeigt Janne Johna

 Das Bild (oben) zeigt Liu Mechler

 Das Bild (oben) zeigt Lea Kumpf

 

Das Bild zeigt alle Teilnehmer des VfR Waldkatzenbach: Arne und Janne Johna, Lio Mechler und Lea Kumpf (v.l.n.a.)

 

 

Kaufmannbuben startete bei Endurorennen in Frankreich

Die beiden Brüder Marvin und Steven Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach bei der Bike-Components-Enduro-Tour in Mollau im Elsass in Fankreich.

Dabei handelte es sich immer um ein eintägiges, sogenannten 'blind' Enduro Rennen, bei dem die Teilnehmer die Strecke nicht kennen und vorab nicht darauf trainieren dürfen. Zu bewältigen waren dabei auf eine Gesamtlänge von 40km über 1.700 Höhenmeter, wobei die Zeitmessungen auf vier Abschnitten (sogenannten 'Stages') mit jeweiligen Fahrtzeiten von 5 bis 6 Minuten stattfanden.

Die Strecke war teilweise äußerst steil und anspruchsvoll, und die Tatsache dass sie für die Fahrer gänzlich unbekannt war, versprach einen spannenden Rennverlauf.

Auf der ersten Stage konnte Marvin Kaufmann mit der viertschnellsten Zeit gleich in den top 5 festsetzen. Leider hatte sein Bruder Steven dagegen Pech und konnte einen langsameren Teilnehmer auf dem engen und sehr steilen Trail vor ihm nicht überholen und verlor somit wertvolle Minuten. In der zweiten Stage hatte Marvin Kaufmann kurz vor dem Zwischenziel Pech da die Kette herunter gefallen ist und er ins Ziel rennen musste.

Richtig Pech hatte er dann aber in der dritten Stage, als er sich einen richtigen Patzer leistete und sein Bike gezielt gegen einen Baum setzte. Die Pechsträhne zog sich leider auch in Stage vier fort als Steven Kaufmann seine erste Bodenprobe nehmen musste als er über den Lehrer abflog und sein Bruder Marvin ebenfalls stürzte der die letzte Stage mit plattem Vorderrad und ohne Kette beenden musste. Die Fahrfehler und technischen Defekte wurden direkt bestraft und die Kaufmannbuben büßten leider ihre bis dahin guten Platzierungen ein. Marvin landete in der letzten die Stage auf Platz 120 und rutschte in der Gesamtwertung von Platz 5 auf Platz 17 ab und sein Bruder Steven verpasste durch sein Pech in der ersten und vierten Stage leider den Einzug in die top 50 und beendete das Rennen auf Gesamtrang 66.

 

 

 

1. Lauf zum Specialized Rockshox Rookies Cup in Steinach

Bereits im Juli startete die deutsche Downhill-Szene mit dem ersten Rennen zum Specialized Rookies Cup im thüringischen Steinach, direkt am berühmten Rennsteig Weitwanderweg gelegen. Bedingt durch die lange Rennpause durch Corona, hatte sich eine Rekord Teilnehmerzahl von fast 400 Startern aus über zehn Nationen zum Rennen am Silbersattel Bikepark angemeldet.
Neben den beiden Brüdern Arne (Klasse U17 männlich) und Jarne Johna (Klasse U19 männlich) ging auch Lea Kumpf (Klasse U17 weiblich) für den VfR Waldkatzenbach an den Start. Die Teilnehmer mussten die gleiche Strecke befahren, auf der bereits im Vorjahr die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden, welche auf einer Länge von ca. 2km bei 250 Tiefenmetern mit vielen Sprüngen gespickt und durch die vielen Wurzel- und Schieferpassagen äußerst anspruchsvoll war.
Bereits am Freitag konnten die Fahrer die Strecke im freien Training besichtigen, wobei die Bedingungen durch den bis in den Nachmittag andauernde Regen äußerst schwierig waren.

Am Samstag besserte sich dann glücklicherweise das Wetter, und die Teilnehmer konnten auf der abtrocknenden Strecke am Vormittag das Training ideal nutzen, denn ab 14:30 Uhr musste dann jeder Fahrer im sogenannten Seedingrun einen gezeiteten Lauf absolvieren. Ab Sonntagmittag fanden dann, nach einem weiteren freien Training am Vormittag, die Finalläufe statt, welche in umgekehrter Reihenfolge der Zeiten vom Samstag gestartet wurden, so dass in jeder Klasse der jeweils Trainingsschnellste als letzter auf die Strecke ging.
Arne Johna hatte am Samstag leider Pech und stürzte in seinem Seedingrun und verlor so entsprechend viel Zeit, was letztendlich Platz 59 bedeutete, sein Bruder Janne belegte die gleiche Platzierung in seiner Klasse. In Anbetracht dessen, dass es für beide deren erstes Rennen war und in ihren Klassen über 70 Teilnehmer an den Start gingen, waren beides respektable Ergebnisse. Auch in der Klasse der zusammengefassten weiblichen U17/U19 waren mit 11 Startern überraschenderweise viele Fahrerinnen am Start. Lea Kumpf konnte am Samstag auf den 3. Platz fahren.  
Sonntags war die Strecke dann vollends abgetrocknet und daher nicht mehr ganz so griffig, so dass die Fahrer durchweg nicht mehr die gleichen Zeiten wie am Samstag erreichten.  Arne Johne konnte sich um zwei Plätze verbessern, und sein Bruder Janne schaffte im Finallauf den 65. Platz. Auch Lea Kumpf konnte ihren Platz leider nicht halten und kam auf dem undankbaren 4. Platz ins Ziel. Trotz allem war es ein gelungener Auftakt in die neue Rennsaison für die jungen Biker, die hoffen dass Ihnen die Corona Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, und sie noch an weiteren Rennen im Laufe des Jahres teilnehmen können.

 

Die Bilder zweigen Arne (oben) und Janne Johna beim Rennen in Steinbach.

 

3. Platz für Marvin Kaufmann bei der Trailtrophy in Sankt Andreasberg

Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach startete bei der Trailtrophy in Harz in Sankt Andreasberg (Kreis Goslar), einem der ersten Enduro Mountainbike-Rennen dieses Jahres.

Es waren insgesamt acht einzelne Stages mit einer Gesamtdistanz von 30km und über 1000 Höhenmetern, die die Teilnehmer bewältigen mussten. Bei Enduro Rennen starten die Fahrer nämlich nacheinander in einzelnen, technisch sehr anspruchsvollen Abschnitten (Stages), die jeweils gezeitet werden. Zwischen diesen gibt es immer Überführungsetappen, deren Zeit zwar nicht in die Wertung mit einfließt, aber trotzdem innerhalb einer gewissen Maximalzeit bewältigt werden muss.

Während am Samstagvormittag auf verschiedenen Abschnitten trainiert werden durfte, startete am Nachmittag der Prolog auf der ersten Stage, die mit ungefähr einer Minute Fahrzeit extrem kurz gewählt wurde und so hauptsächlich dazu diente, um die Startreihenfolge zu ermitteln in der die Fahrer auf die folgenden Stages geschickt wurden. Hier konnte sich Marvin Kaufmann mit dem siebten Platz gleich ganz vorne platzieren.

Sonntag war dann ein reiner Renntag, der aus den restlichen 7 Stages bestand. Da in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses vom Vortag gestartet wurde, dauerte es bis kurz vor Mittag bis Marvin Kaufmann auf die Strecke geschickt wurde. Die erste Stage dieses Tages war schon zu Beginn extrem schnell und wurde in der zweiten Hälfte extrem steil und sehr technisch.

Die folgenden Stages 3 bis 5 waren sogenannt 'blind Stages', d.h. auf ihnen konnte am Vortag nicht trainiert werden, wobei Marvin auf der vierten Stage die Tagesbestzeit erreichte. Die letzte Stage 7 war die längste des Rennens mit über drei Minuten Fahrzeit, auf welcher auch einige Sprints und technisch anspruchsvolle Kurven eingebaut waren. Durch seine konstant schnellen Zeiten und der Tatsache, dass er ohne Stürze und technischen Defekte das Rennen beenden konnte, landete Marvin Kaufmann in seinem ersten Rennen der Saison mit dem dritten Gesamtrang gleich auf dem Podest, denkbar knapp mit gerade mal 3 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Ein sehr starkes Ergebnis bei einer Gesamtteilnehmerzahl von über 170 Fahrern.