VfR-Waldkatzenbach

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Impressum



 (maho) Die beweglichen Ferientage nach dem Tag der Deutschen Einheit nutzte die "Mountainbike-Familie" des VfR Waldkatzenbach für einen Kurzurlaub mit Marathon-Rennen am Feneberg bei Oberstdorf. Das Rennen ist Teil der Ritchey Mountainbike Challenge mit insgesamt zehn Rennen. Für die MTN-Truppe war die Gesamtwertung allerdings unerheblich, es ging in erster Linie um den Spaß bei der Veranstaltung, den Genuß der Landschaft und das gute Miteinander. Übers Jahr verteilt verbringe man viel Zeit beim Training und auf Wettkämpfen gemeinsam, da mache ein Zusammensein mit sportlichem Akzent, aber ohne Leistungsdruck besonders Spaß, so die Teilnehmer.

 Allerschönstes Herbstwetter, ideale Streckenbedingungen und ein gut organisiertes Rennen empfing die Odenwälder im Allgäu, die sich für zwei der insgesamt vier Strecken angemeldet hatten. Die Hobby- und Familienrunde mit 16 km und 250 Höhenmetern nahmen dabei Clara Zwickert, Altea-Maria und Sebastiano Craviolo, Micaela Marangon und Sarah Joho in Angriff. Die Mittelstrecke mit 31 kam und 750 Höhenmetern nahmen sich dagegen Andreas Krähling, Rene Zwickert Domenico Craviolo sowie Silas ( Bikehouse Bühler Mosbach ) und Sven Joho vor. Zusätzlichen waren für die "Bergziegen" unter den Fahrern noch ein Marathon mit 50 km und 1.400 Höhenmetern sowie ein Extrem-Marathon mit 61 km und 2.000 Höhenmetern ausgeschrieben.

Silas Joho kam als erster der VfR-Starter in einer tollen Zeit mit 1:46 Stunden von der großen Runde, gefolgt von Domenico Craviolo, Rene Zwickert, Andreas Krähling und dessen Vater Sven Joho.

Bei der Hobbyrunde schaffte es Clara Zwickert als erste der Truppe ins Ziel, knapp gefolgt von Sebastiano Craviolo. Als dritte passierte dessen Schwester Altea-Maria die Ziellinie. Nachdem Sarah Joho gleich zweimal Pech mit ihrer Kette hatte, konnte sie mit etwas Zeitabstand zu den anderen kurz vor Micaela Marangon ins Ziel fahren.

 Nach dem Rennen war für alle klar, dass es auch beim 21.Feneberg MTB-Marathon in Oberstdorf "Zämed Duss" - zusammen draußen - mit den Mountainbikern vom Katzenbuckel geben wird.

Bilder (maho): Die Bilder zeigen die VfR-Truppe in Oberstdorf

 

Latest New's

Absage Katzenbuckel MTB Festivals 2021

Wir möchten Euch mitteilen, dass wir unser Mountainbike Festival am 08.05.2021 absagen werden. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Grund für die Absage ist die aktuelle Corona Situation. Aufgrund der derzeitigen Lage und fehlenden Perspektive für die nächsten Wochen bis Anfang Mai, können wir ein ordentliches Rennen nicht planen. Wir hoffen dahingehend auf Euer Verständnis.
Bleibt alle sportlich und gesund! Wir freuen uns darauf, mit Euch gemeinsam 2022 wieder ein Rennen am Katzenbuckel zu veranstalten.
Euer MTB Team vom VfR Waldkatzenbach
 

Silvesterlauf 2020 wg. Corona abgesagt

Mit großem Bedauern teilen wir euch mit, dass wir den 17. Silvesterlauf in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation leider absagen müssen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir sehen keine Möglichkeit, unseren Silvesterlauf, wie in den letzten Jahren, während der Corona-Pandemie durchzuführen.

Wir hoffen aber,  dass wir uns 2021 alle mit großer Freude unter besseren Rahmenbedingungen wiedersehen.

 

Lea Kumpf holt deutschen Vizemeister-Titel im Downhill

Nachdem Corona bedingt nahezu allen nationalen Mountainbike-Downhill Wettkämpfe abgesagt wurden, fand sich mit der Thüringen Alpin GmbH ein Veranstalter der sich kurzfristig dazu bereit erklärte, den Lauf zu Deutschen Downhill Meisterschaft auszutragen. Veranstaltungsort am 26./27.09.2020 war der kleine Ort Steinach in Thüringen, direkt neben dem Rennsteig gelegen, dem ältesten und meistgelaufenen Weitwanderweg Deutschlands.
Für den VfR ging Lea Kumpf an den Start, die sich kurzfristig dazu entschied, sich zu ihrem ersten Downhill Rennen überhaupt anzumelden. Am Freitag erfolgte bereits die Anreise um sich im offenen Training mit der Strecke vertraut zu machen, bevor am Samstagvormittag dann das Pflichttraining auf dem Plan stand. Bei diesem musste jeder Teilnehmer die Strecke mindestens zwei Mal befahren. Leider hatte über Nacht das Wetter umgeschlagen und begonnen zu regnen, so dass die 1,75 km lange Strecke (250 Höhenmeter) entsprechend aufgeweicht war und eine regelrechte Schlammschlacht begann. Doch Lea kam mit den Streckenverhältnissen recht gut zurecht, so dass sie am Nachmittag im Qualifikationslauf überraschenderweise sogar knapp die Bestzeit in Ihrer Klasse belegen konnte. Sie war sich jedoch sicher, dass einige ihrer Konkurrentinnen noch nicht am Limit fuhren, um sich die schnellste Zeit für den Finallauf am Sonntag aufzusparen. Aber es war auch klar, dass sie mit einer ähnlichen Zeit durchaus um einen Podestplatz kämpfen kann. Am Finaltag hatte es dann zwar aufgehört zu regnen, aber bei Temperaturen unter 10 °C waren die Streckenverhältnisse immer noch identisch zum Vortag. Einige der anderen Fahrerinnen hatten dann auch Leas Zeit vom Vorlauf unterbieten können, so dass sie als letzte Starterin gezwungen war, ihre eigene Zeit vom Samstag zu unterbieten um die Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest zu wahren. Nach einem fehlerfreien Lauf kam sie nach 3:04 Minuten mit ca. 3 Sekunden Rückstand auf Anastasia Thiele (BSS Devo Team) auf Platz zwei ins Ziel, Platz 3 belegte Antonia Enderlin (Team 3Sam Racing).

 

Marvin Kaufmann startete bei der Enduro Trail Trophy in Bischofsmais

Nach seinem Start bei der Cannondale Enduro Tour Anfang September im elsässischen Busson am Ballon d'Alsace, startete Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach am 19./20.09.2020 bei der Trailtrophy im Bikepark Geisskopf in Bischofsmais (Landkreis Regen / Bayern).
Auf Grund seiner späten Anreise, musste er die einzelnen Stages (Teilrennabschnitte) alle blind absolvieren, da ihm vorab keine Zeit blieb sich diese anzuschauen bzw. abzufahren.
So ging am ersten Renntag dann gänzlich unvorbereitet auf die Strecke, die mit insgesamt 25 Kilometer und 1300 Höhenmeter in fünf Abschnitte (sogenannte Stages) aufgeteilt war.  Trotz der Tatsache, dass 550 Höhenmeter mit dem Lift bewältigt werden konnten, verlangte der erste Tag, durch die teilweise sehr steilen Rampen und die relativ lange Streckenlänge, den Fahrern alles ab. Alles zusammen stellt offensichtlich für Marvin Kaufmann kein Problem dar, denn am Ende landetet am Endes des ersten Renntages auf einem hervorragenden 7. Platz. Der zweite Renntag gestaltete sich ähnlich anstrengend und schickte die Fahrer auf vier Stages mit insgesamt 15 Kilometern und 800 Höhenmetern. Die gute Platzierung des Vortages ermöglichte Kaufmann den Start aus dem ersten Startblock, von wo aus er mit den schnellsten Bikern der Veranstaltung ins Rennen fuhr.
Die Montainbiker schenkten sich gegenseitig nichts und es ging hart zu Sache. Gerade die am zwieten Tag zu befahrende Downhill-Strecke, die als die schwierigste Sektion des Bikeparks in Bischofsmais gilt, war nach dem Geschmack des Eberbacher Bikers und so fand er auch am zweiten Renntag seinen „Speed“, wie man in Fachkreisen zu einem guten Rennverlauf sagt.

Ohne Sturz und Defekt schaffte er es ins Ziel und erreichte den großartigen 8. Platz von insgesamt 311 Teilnehmern.

 

Bild (Marina Hofherr): Das Bild zeigt Marvin Kaufmann beim Rennen